Härterei Lohoff GmbH
Industriestr. 10
77955 Ettenheim
Baden-Württemberg Deutschland
Telefon: 07822-52 22 Telefax: 07822-46 65 Internet: Zur Homepage
Anfahrt: Google Maps
Branche(n): Härtereien
Die Härterei Lohoff wurde im Jahre 1969 von Günther Lohoff gegründet.
Heute führt in der zweiten Generation Heike Lohoff das Unternehmen.
In den letzten Jahren wurde unser Arbeitsspektrum stetig erweitert.
Somit sind wir in der Lage Ihnen eine sehr breite
Palette von Dienstleistungen anbieten zu können.
Mit unseren langjährigen und kompetenten Mitarbeitern gewährleisten wir Ihnen
eine sorgfältige und speditive Abwicklung Ihrer Aufträge.
Als Härterei sind wir bestrebt, Ihnen einen Service anzubieten,
der ein Höchstmass an Flexibilität aufweist.
Bereits in der Konstruktionsphase stellen wir Ihnen unser Know-How zur Verfügung.
Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl von Werkstoffen und deren
geeigneten Wärme- bzw. Oberflächenbehandlung.
Überzeugen Sie sich von unserer Leistungsfähigkeit.
Wirtschaftliche Produktion in höchster Qualität ist unser Bestreben.
Ihre Zufriedenheit als Kunde unser Ziel.
Einsatzhärten
Das Einsatzhärten gehört zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren. Einsatzhärten nennt man nach DIN 17014 das Aufkohlen oder Karbonitrieren von Werkstücken mit darauf folgender Wärmebehandlung, die zur Härtung führt. Im Allgemeinen wird bis zu einer Tiefe von 3mm und einem Randkohlenstoffgehalt bis 0,8%C aufgekohlt.
Beim Einsatzhärten wird die Randschicht eines kohlenstoffarmen Stahls mit Kohlenstoff angereichert, um beim anschliessenden Abkühlen im Abschreckmedium eine harte Randschicht zu erreichen.
Die Zufuhr des Kohlenstoffes (Kohlenstoffdiffusion) wird durch kohlenstoffabgebende Einsatzmittel erreicht. Diese können fest, flüssig oder gasförmig sein.
Das Einsatzhärten ist im Maschinenbau das dominierende Verfahren zur Randschichthärtung. Es hat heute einen Stand erreicht, der berechtigt, es als das am sichersten beherrschbare, thermochemische Oberflächenverfahren einzustufen.
Einsatzhärten im Salzbad
Das Salzbadaufkohlen erfolgt durch Tauchen und Halten in einer kohlenstoffabgebenden Salzschmelze. Die Salzbäder als Wärmebehandlungsanlage bieten ein Höchstmass an Flexibilität, da gleichzeitig Werkstücke mit verschiedenen Einsatztiefen behandelt werden können. Auch partielle Aufkohlung kann auf einfache Weise realisiert werden.
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Vorteile :
gleichmässige Erwärmung der Teile
schnelle Aufkohlung infolge inniger Verbindung des Werkstückes mit flüssigem Einsatzmittel
Möglichkeit zum partiellen Aufkohlen
hochflexible Anlagen; da gleichzeitig verschiedene Einsatztiefen erzeugt werden können
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Weichglühen
Weichglühen ist eine Wärmebehandlung zum Vermindern der Härte eines Werkstoffes. Der weichgeglühte Zustand ist in den meisten Fällen am zweckmässigsten zum Zerspanen und Kaltumformen sowie für das Härten. Ausgenommen sind Stähle mit niedrigem C-Gehalt, die beim Drehen oder Fräsen zum "Schmieren" neigen.
Spannungsarmglühen
Beim Spannungsarmglühen werden innere Spannungen in Werkstücken durch Erwärmen unterhalb A1 (723º C) und anschliessendem langsamen Abkühlen weitehend abgebaut. Innere Spannungen können durch spanlose und spanabhebende Verformung wie auch durch Schweissbearbeitung entstehen.
Normalglühen
Durch das Normalglühen wird ein unregelmässiges und grobkörniges Gefüge, welches in Gussstücken vorliegt oder bei der Warmumformung entstanden ist, beseitigt.
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QPQ
Das QPQ-Verfahren beinhaltet ein Badnitrieren mit oxidierendem abkühlen und ein Polieren mit nachfolgendem Nachoxidieren. Die Korrosions-, Verschleiss-, und Dauerfestigkeit der nach dem QPQ-Salzbadnitrocarburier-Verfahren behandelten Bauteile wurden nach verschiedensten Methoden untersucht. Dabei wurde die Überlegenheit gegenüber verchromten, vernickelten und anderen nitrocarburierten Randschichten festgestellt. Die erreichbaren Oberflächenhärten sind identisch wie beim Badnitrieren.
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| Schicht oder Behandlung |
Gewichtsverlust in g/m2 pro 24 h |
| 90 min QPQ |
0,34 |
| Hartchrom |
7,10 |
| Doppelchrom Weichchrom/Hartchrom |
7,20 |
| Nickel: 20µm Kanigen, ausgehärtet |
2,90 |
| Triplex Kupfer / Nickel / Chrom |
0,45 |
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8-fach Aufspannlehre zur Fräsbearbeitung
Zum Schutz vor Korrosion wurde der Grundkörper Zinkphosphatiert. Spann und Lagerelemente wurden passgenau eingeschliffen und als Verschleiss- und Rostschutz QPQ behandelt.
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Teniferieren (Badnitrieren)
Durch den intermetallischen Aufbau der Verbindungsschicht verringert sich die Reibung und die Neigung zum Verschweissen mit einer metallischen Gegenlauffläche. Ausgezeichnete Gleit- und Laufeigenschaften sowie hoher Verschleisswiderstand sind die bekannten und geschätzten Eigenschaften TENIFER-behandelter Bauteile. Durch die Teniferbehandlung können fogende Oberflächenhärten erziehlt werden.
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| Material |
DIN-Nummer |
HV1 |
HV10 |
| Ck 60 |
1.1221 |
450 |
350 |
| 20MnCr5 |
1.7147 |
600 |
450 |
| 90MnV8 |
1.2842 |
550 |
450 |
| 42CrMo4 |
1.7225 |
650 |
500 |
| 55NiCrMoV6 |
1.2713 |
650 |
550 |
| X20Cr13 |
1.2082 |
>900 |
600 |
| X165CrMoV12 |
1.2601 |
>800 |
650 |
| X32CrMoV33 |
1.2365 |
>900 |
850 |
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Brünieren
Durch Brünieren werden auf Gegenständen aus Eisenwerkstoffen gleichmässige, tiefschwarze Oberflächenschichten erzeugt, um den Werkstücken unter Beibehaltung ihrer Masshaltigkeit ein ansprechendes Aussehen zu geben und ihre Korrosionsbeständigkeit zu erhöhen.
Die Werkstücke werden in alkalisch-oxydierender Lösung eingetaucht, wobei auf der Oberfläche schwarze Eisenoxidschichten entstehen.
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